Luise unterwegs: Neue Freunde und neue Erfahrungen in Bilbao
Insgesamt 22 Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs hatten Anfang März erneut die Möglichkeit an einem Schüleraustausch mit der Schule „Claret Askartza“ im nordspanischen Lejona bei Bilbao teilzunehmen. Eine Schülerin teilt ihre Erfahrungen.
„Eine Woche lang konnten wir mit unseren spanischen Austauschschülerinnen und -schülern das Baskenland entdecken und viele tolle Erinnerungen sammeln. Als wir am Montag, unserem ersten Tag in Spanien, landeten, waren wir alle sehr aufgeregt, da wir gleich die spanischen Schülerinnen und Schüler treffen sollten. Wir sind dann erst mit dem Bus zur Schule gefahren, haben in der Cafeteria gegessen und anschließend unsere Austauschpartnerinnen und -partner getroffen. Glücklicherweise hatten wir eine total nette Gruppe und haben uns alle gut verstanden. Nachdem das Programm vorgestellt worden war, sind wir mit unseren Gastfamilien nach Hause gefahren und konnten dort in Ruhe ankommen. Nachmittags nahmen wir noch ein Videoprojekt zum Thema Olympia auf, da die Olympischen Spiele das Motto des Austauschs in Spanien waren.
Am Dienstag haben wir uns morgens an der Schule getroffen, wo wir in Vierergruppen eingeteilt wurden, in denen wir an dem Tag weitere Video-Challenges erfüllen sollten. Das konnten zum Beispiel Interviews mit Passanten oder Fotos in bestimmten Posen sein. Wir wurden vom Schulbus zu einem Kletterpark gebracht, in dem wir den Vormittag verbrachten. Am Nachmittag besuchten wir die „Puente de Vizcaya“, eine berühmte Brücke in Getxo. Danach sind wir zum Strand gelaufen, haben dort gepicknickt und uns das nahegelegene Fischerdorf Algorta angeschaut.
Den Mittwoch verbrachten wir vormittags im „Estadio San Mamés“, wo wir eine Führung durch das Stadion bekamen. Danach durften wir uns frei in Bilbao bewegen und sollten in kleinen Gruppen weitere Videos für die Challenge drehen. Wir haben zum Beispiel das berühmte Guggenheim-Museum gesehen und Videos mit der riesigen Spinne aufgenommen. Als das offizielle Programm vorbei war, haben die meisten Schüler den Nachmittag noch in Bilbao verbracht.
Der Donnerstag war mein persönlicher Lieblingstag. Morgens sind wir mit dem Bus nach San Sebastián gefahren und haben in der Stadt weitere Interviews gedreht. Wir haben auch den berühmten Käsekuchen gegessen. Danach sind wir in eine Eishalle gefahren, wo ein Trainer uns das Eislaufen beigebracht hat und wir eine Choreografie erfinden sollten. Nach dem Eislaufen hatten wir noch etwas Freizeit, bevor es mit dem Bus wieder zurück zur Schule ging.
Am Freitag konnten wir einen Einblick in die Schule bekommen. In kleinen Gruppen haben die Spanierinnen und Spanier uns die Schule gezeigt. Sie war echt groß und hatte sogar ein eigenes Schwimmbad und Kino. Danach haben wir einen Tortilla-Wettbewerb veranstaltet, bei dem jedes Team versucht hat, die beste Tortilla zu kochen. Später konnten wir in der Turnhalle noch baskische Sportarten ausprobieren.
Den Samstag haben wir alle individuell in den Familien verbracht. Viele haben beispielsweise Ausflüge nach Bilbao oder an den Strand gemacht. Abends haben wir uns dann alle nochmal getroffen. Generell haben wir uns abends nach dem offiziellen Programm immer noch am Strand oder zum Beispiel in einem Einkaufszentrum verabredet und dort den Tag ausklingen lassen.
Der Sonntag war auch schon unser letzter Tag. Als gegen Abend unser Flug ging, waren wir alle sehr traurig, aber wir haben uns auch schon auf den Gegenbesuch im April gefreut. Ich kann den Spanienaustausch nur weiterempfehlen und hatte eine sehr schöne Zeit mit vielen neuen Erfahrungen und einem tollen Einblick in die spanische Kultur. Vielen Dank an Frau Revuelta, Frau Maiwald und Herrn Martins, die das Ganze erst möglich gemacht haben.“
Mia Rüth (9c)