Kühler Kopf im Klassenraum – Hitzeschutzfolien im Praxistest

Wenn im Sommer die Sonne auf die Fensterfront trifft, wird aus manchem Klassenraum der Luise binnen weniger Stunden ein Treibhaus. Konzentriertes Arbeiten fällt dann allen schwer. Genau hier setzt unsere Projektgruppe Hitzeschutz an, in der Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern seit Februar 2026 gemeinsam nach Lösungen suchen. Nun konnten wir das erste Projekt endlich umsetzen!

Nachdem die Gruppe verschiedene Möglichkeiten von der Außenverschattung bis zur Fassadenbegrünung verglichen hatte, fiel die Wahl auf eine Maßnahme, die sich schnell, vergleichsweise günstig und ohne Eingriff in das Gebäude umsetzen lässt: eine Hitzeschutzfolie auf den Fensterscheiben. Sie reflektiert einen Großteil der Sonnenenergie, bevor sie überhaupt in den Raum gelangt, lässt aber weiterhin Tageslicht hinein. Zudem fallen die Folien von außen kaum auf.

Dass aus der Idee tatsächlich Realität wurde, verdanken wir der Mülheimer Firma Neda Sign. Nach mehreren Gesprächen mit der Projektgruppe erklärte sich die Geschäftsführung bereit, Material und Verklebung für einen besonders hitzebetroffenen Klassenraum zu sponsern. Zu Beginn der Sommerferien rückte das Team an und brachte die Folien fachgerecht an – kein leichtes Unterfangen, denn die Fenster liegen in luftiger Höhe. Die dafür nötige Hebebühne wurde von der Elternpflegschaft finanziert, die das Vorhaben von Anfang an unterstützt hat.

Ob die Folie hält, was sie verspricht, prüfen wir nun mit großer Neugier: Über die kommenden warmen Wochen vergleichen Schüler:innen der Projektgruppe die Temperaturen im ausgestatteten Raum mit denen der vergleichbaren Nachbarräume ohne Folie. Fallen die Ergebnisse überzeugend aus, hoffen wir, dass weitere Klassenräume folgen können.

Ein herzlicher Dank geht an die Firma Neda Sign für das großzügige Sponsoring und an die Elternpflegschaft für die Übernahme der Hebebühne – gemeinsam haben Sie unserer Projektgruppe einen wirklich gelungenen Start ermöglicht!

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