Hunderte Schüler wandern für Wasser und sammeln Spenden – auch die Luisenschule ist dabei!

In Mülheim an der Ruhr hat es sich zur guten Tradition entwickelt, rund um den Weltwassertag mit der Aktion „Wandern für Wasser“ auf globale Missstände und die zentrale Bedeutung von Wasser als Lebensgrundlage aufmerksam zu machen. So beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 300 Schüler:innen. Die Luisenschule war mit dem Jahrgang 8. vertreten. Ausgestattet mit zuvor gefüllten Wasserflaschen legten sie den etwa drei Kilometer langen Weg vom Haus Ruhrnatur bis zum Aquarius Wassermuseum zurück.

Dabei machten sie deutlich, was für viele Kinder weltweit zum Alltag gehört: In Regionen ohne verlässliche Trinkwasserversorgung müssen vor allem die Jüngsten oft täglich weite Strecken zu Wasserstellen zurücklegen und Wasser – häufig von zweifelhafter Qualität – in ihre Dörfer transportieren. Für viele Mädchen und Jungen bestimmt dieses Wasserschleppen den Alltag, während Schulbesuch und Bildung in den Hintergrund rücken.

In unserer Region ist die Situation hingegen deutlich komfortabler. „Wir drehen den Wasserhahn auf und erhalten jederzeit frisches Trinkwasser in beliebiger Menge. Das ist für uns selbstverständlich geworden, sodass wir kaum noch darüber nachdenken“, erklärt Simone Ehlen und verweist damit auf den hohen Versorgungsstandard vor Ort.

Spenden für Wasserprojekte

Gleichzeitig verfolgt das Projekt ein klares Ziel: Es werden Spenden für ein wasserwirtschaftliche Projekte der Kindernothilfe in Burundi gesammelt. Durch die Förderung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Verhältnis 1:3 wird jeder gespendete Euro vervierfacht – sodass am Ende ein Vielfaches der ursprünglichen Summe in den Ausbau der Wasserversorgung fließen kann.

Unser Sanitätsdienst hat auch in diesem Jahr wieder für die medizinische Versorgung gesorgt!

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